Katzenratgeber - Was man über Katzen wissen sollte
Nützliche Infos für Katzenfreunde und für die, die es werden wollen, finden Sie in diesem wertvollen Katzenratgeber, den Sie sich ausdrucken können.

Katzenratgeber
Wussten Sie eigentlich schon,
wie man Katzen mit Asthma helfen kann?
Dann probieren Sie es mal so: Halten Sie 'Tiger Balsam' (in jedem Reformhaus erhältlich) bei einem akuten Asthma-Anfall ca. 20 cm über den Kopf der Katze. Die ätherischen Öle empfindet die Katze als sehr wohltuend und beruhigend, die Wirkung setzt sofort ein, und Ihre Katze ist in wenigen Sekunden frei von weiteren Asthma-Anfällen. Dieses Procedere kann im Bedarfsfall beliebig oft wiederholt werden.
Achten Sie nur darauf, dass Sie 'Tiger Balsam' vom Gesicht der Katze - und auch von Kindern - fern halten, da dieses Produkt die Schleimhäute empfindlich angreifen kann!
Zwar gibt es keine wissenschaftlich fundierten Kenntnisse über die Wirksamkeit dieses Produktes bei Katzen, doch können wir kundtun, dass unsere erste Katze mit Asthma 19 1/2 Jahre alt wurde, und es niemals bei ihr zu Nebenwirkungen durch die Applikation von 'Tiger Balsam' gekommen ist.
Wussten Sie eigentlich schon,
dass eine Schutzimpfung nicht die eigenen Schützlinge auf vier Pfoten, sondern nur fremde Katzen wirklich vor Katzenkrankheiten bewahren kann ?
Lesen Sie in unserem Katzen-Ratgeber auch, wie Sie den Samtpfötchen die Angst vor dem Staubsauger nehmen können!

So gut ergeht es nicht allen Katzen
Weil es auf den Höfen oft zu viele, häufig auch hungernde Tiere gibt, die sich im Haus auf alles Essbare stürzen würden, dürfen bei den meisten Landwirten die Katzen nicht ins Haus. Viele sind auch krank, haben Durchfall und Ungeziefer. Deshalb will man die Katzen nicht im Haus haben.
Manchmal dürfen sie aber auch nur aus einem einzigen Grund nicht ins Haus: Weil es keine Katzentoilette gibt. Dabei braucht man dazu nur eine niedrige Plastikwanne, 5 cm hoch gefüllt mit handelsüblicher, klumpender Katzenstreu. Selbstverständlich muss sie täglich gesäubert werden!
Besitzt man so eine Katzentoilette, gibt es keinen Grund mehr, die Tiere aus dem Haus zu verbannen.
Warum gehören Katzen vor allem nachts ins Haus?
Es ist falsch zu glauben, Katzen seien nachts nur im Freien glücklich. Man kann einer Auslaufkatze, die, im Gegensatz zur reinen Wohnungskatze, sowieso viel Freiheiten hat, sehr wohl zu ihrer eigenen Sicherheit ein nächtliches Ausgangsverbot zumuten. Es ist in kurzer Zeit möglich, der Katze einen neuen Rhythmus anzugewöhnen, indem man ihr abends die Hauptmahlzeit gibt. Bereits vorher werden Fenster und Türen geschlossen. Wenn die Tiere an Menschen gewöhnt sind, schlafen sie ohne Probleme nachts und übernehmen den menschlichen Lebensablauf.
Katzen finden meist in Ställen und Scheunen Schutz vor der schlimmsten Kälte. Trotzdem sollten sie aus folgenden Gründen nachts im Haus bleiben:
1. Oft ist die Türe zu Stall und Scheune verschlossen. Sie können daher leicht den gefährlichen Katzenschnupfen bekommen, der unbehandelt zu einem qualvollen Tod führt.
2. Besonders Füchse können in der Nacht zu einer Gefahr für die frierenden und unaufmerksamen Tiere werden. Auch Marder sind gefährlich für Katzen.
3. Tierdiebe sind nachts besonders ungestört. Sie haben viele Tricks, die Tiere zu fangen. Deshalb verschwinden gerade in der Nacht die meisten Katzen.
Die verwilderten Katzen
sind bestimmt keine Wildkatzen. Echte Wildkatzen sind in Europa fast ausgestorben. Kleine Populationen leben noch in wenigen Wildreservaten. Diese Tiere sind allerdings an Körpergröße und Lebensart anders als unsere Hauskatzen.
Die Vorfahren unserer verwilderten Hauskatzen haben auch einmal irgendwo mit Menschen gelebt. Da sie stets unter Verfolgung durch den Menschen zu leiden hatten, wurden sie ihm gegenüber scheu.
Die verwilderten Hauskatzen, die häufig auch auf Bauernhöfen, Friedhöfen oder Parkanlagen ein armseliges Leben fristen, sind im Krankheitsfalle ganz besonders hilflos. Da sie sich nicht so einfach fangen lassen, kann man diesen Tieren kaum helfen. Ihre zahlreichen Nachkommen sind ebenso scheu wie die Katzeneltern. Sie erwartet wieder nur ein Leben voller Hunger, Lieblosigkeit und Angst. Viele sterben früh an Unterernährung und Seuchen. Darum ist es ganz besonders wichtig, dass diese Katzen unfruchtbar gemacht werden und keine Nachkommen mehr zeugen können. Wenden Sie sich an die Tierschutzvereine, dort erfahren Sie, wie man scheue Katzen einfängt, bzw. mit diesen umgeht. Häufig gibt es dort auch Hilfen zur Finanzierung der Tierarztkosten.
Sind die Tiere erst einmal beim Tierarzt, sollte man außer der Kastration auch gleich andere tierärztliche Versorgungen wie Entwurmen, Ohren säubern usw. vornehmen lassen.
Bei guter Ernährung und einem warmen Unterschlupf können diese armen Wesen oft noch viele Jahre zufrieden leben.
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Was tun mit den scheuen Katzenbabys?
So lange diese noch klein sind, ist es relativ einfach, sie zu zähmen. Wenn man sie einfängt, sollten sie in einem warmen Raum ohne Versteckmöglichkeiten untergebracht werden.
Wenn Sie in Ihrem Haushalt staubsaugen müssen, stellen Sie das in den Augen des Kätzchens "lärmende Monster" auf keinen Fall an und legen Sie nicht sofort darauf los. Geben Sie scheuen Katzenbabys zunächst die Gelegenheit, mit dem Staubsauger Freundschaft zu schliessen. Erst danach sollten Sie mit dem staubsaugen beginnen. Wenn Sie diesen Rat befolgen, könnte es sein, dass die Kätzchen es lieben, wenn Sie nicht nur den Teppich, sondern auch ihr Fell absaugen.

Versorgt mit gutem Futter, kann man sie bald zum Spielen animieren. Mit einer Katzentoilette sind sie in Kürze sauber. Rasch werden sie zahm und lieb wie andere Kätzchen. Sie sind dann problemlos an tierliebe Menschen zu vermitteln.
Die Ernährung der Katze
Es ist ein Märchen, dass Katzen von Mäusen und Milch leben können, ein Märchen aus einer Zeit, in der noch ungedroschenes Getreide gelagert wurde.
Eine erwachsene Katze braucht täglich mindestens eine ausreichende Mahlzeit.
Da junge Katzen insbesonders in den ersten Lebenswochen sehr schnell wachsen (sie verdoppeln ihr Gewicht in einer Woche), haben sie einen sehr hohen Energiebedarf. Für Katzenkinder reicht ab der 5. Woche die Muttermilch als alleinige Nahrung nicht mehr aus. Nun müssen die kleinen Kätzchen mindestens dreimal täglich zusätzlich gefüttert werden.
Auch die säugende Mutterkatze hat einen erhöhten Bedarf an ausgewogenem Futter.
Fertigfutter ist gut und erspart Arbeit. Selbstzubereitetes ist billiger. Hier sind Kartoffeln, Reis, Nudeln und Karotten sehr zu empfehlen. Es muss aber immer ungewürztes und abgekochtes Rind- oder Geflügelfleisch dabei sein. Katzen benötigen mehr Eiweiß als Hunde und ungleich mehr als Menschen. Bezogen auf den Eiweißbedarf einer Katze müsste der Mensch täglich 2,4 kg Fleisch essen. In der Natur fressen Katzen im Gegensatz zu Hunden nur frische Beute, also z.B. nur selbst gefangene, lebendwarme Mäuse.
Viele Katzen vertragen keine Milch und bekommen darauf Durchfall. Für alle ist herumstehende kalte Milch ungesund.
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Animieren Sie ihre Katze zum Spielen mit der Laser Maus - Catch the Light
Ist Ihre Katze träge und adipös ?
Ihre Katze döst fast den ganzen Tag vor sich hin, frisst dabei noch viel, und niemand hat Zeit und Lust, mit Ihrer Katze zu spielen, oder Sie wissen nicht, wie Sie sie zum Spielen animieren sollen ? Dann kaufen Sie für Ihre Katze doch eine Lasermaus! Die können Sie selbst sogar vom Sofa aus betätigen, falls Sie selbst zu faul oder verhindert zum aktiven Spiel sind. Ihre Katze wird die Lasermaus garantiert lieben, dessen können Sie sich gewiss sein, und sie wird immer wieder versuchen, den roten Lichtstrahl des Laserpointers, den Sie auf den Kratzbaum, an die Decke oder sonstwo hinzaubern, einzufangen.
Sie dürfen die Lasermaus nur nicht direkt auf die Katze, und insbesondere nicht direkt auf die Augen der Katze richten, da dies zu erheblichen gesundheitlichen Schäden bis zur Erblindung Ihres Stubentigers führen könnte!
Sollte die Lasermaus in Ihrem Ort nicht verfügbar sein, googlen Sie doch einfach im Internet danach. Kaufen Sie für Ihre Katze statt des überteuerten Laser Pointers für gewerbliche Anwender alternativ die Lasermaus Catch the Light, die es für ca. 8 Euro mit einer Batterie zu kaufen gibt. Mit diesem Spielzeug können Sie Ihre Katze stundenlang beschäftigen, ohne dass Sie selbst dabei aus der Puste kommen.
Kaufen Sie für Ihre Katze kein Spielzeug
Jegliches gekaufte Spielzeug wird Ihre Katze, wenn nicht sofort, dann doch nach kurzer Zeit ignorieren, weil es sie langweilt und nicht ihrem Naturell entspricht. Einfache Papierknäuel, die sie vor ihr weit wegwerfen, wird sie viel eher jagen und als Beute ansehen. Wenn Sie beim Einkaufen Papiertüten verwenden, werfen Sie diese nicht weg - Entfernen Sie die Henkel, und schneiden Sie den Boden aus der Tasche - so kann die Katze hindurch huschen und nach Leckerlis suchen, die Sie vorher darin versteckt haben, oder sie wird wiederholt auf die Tüte springen, weil sie das Rascheln des Papiers so sehr mag. Oder verwenden Sie Eierkartons für Leckerlis, die Ihre Katze erst mühsam daraus holen muss. Wenn Ihr Leckermäulchen schon so verwöhnt ist, dann erschweren sie auf jeden Fall die Aufnahme des Lieblingsfutters. Denken Sie bei Trockenfutter daran, genügend Wasser bereit zu stellen, welches ruhig an einem entfernteren Ort stehen darf. Draussen in der Natur sind Mäuse und Wasser ja auch nicht in unmittelbarer Nähe beisammen.

Gefährlich für Katzen ist:
1. Rohes Fleisch, insbesondere rohes Schweinefleisch (tödliche Viren).
2. Trockenfutter in großen Mengen. Es verursacht Nierensteine und Harnröhrenverengung.
3. Verfüttern von Essensresten ohne Fleisch, mit viel Fett und Gewürzen.
4. Eingeweichtes Brot als Hauptmahlzeit.
Wichtig! Die Tiere müssen immer sauberes Wasser zur Verfügung haben, besonders dann, wenn Trockenfutter gegeben wird.
Grundsätzlich darf nie heißes oder zu kaltes Futter gereicht werden. Im Winter nicht draußen füttern, Wasser und Futter friert ein! Die Futter- und Wasserschüsseln müssen sauber gehalten werden. Nie auf alte, eingetrocknete Futterreste das Frischfutter nachfüllen!

Wenn ein Hund vorhanden ist, sollten Sie entweder die Schüssel an einen geschützten Futterplatz stellen oder dabei stehen bleiben, bis die Mieze satt ist, damit er der hungrigen Katze nicht alles wegfrisst.
Gesundheitsvorsorge für Katzen
Bekanntlich ist Vorbeugen besser als Heilen. Dies gilt gleichermaßen für Mensch und Tier. Je gesünder ein Lebewesen ernährt ist, desto widerstandsfähiger ist es gegen Krankheiten. Schutzimpfungen und andere vorbeugende Maßnahmen helfen, den liebgewonnenen Gefährten gesund zu erhalten.
Die Schutzimpfung gegen Katzenseuche (Parvovirose) ist unerlässlich, da eine Rettung bei ausgebrochener Krankheit nur möglich ist, wenn diese sofort erkannt und behandelt wird.
Katzenkinder müssen unbedingt ab der 8. Woche geimpft werden. Ganz junge Katzen werden zweimal, erwachsene einmal geimpft. Wiederholungsimpfung mindestens alle zwei Jahre, besser jährlich.
Schutzimpfung gegen Katzenschnupfen ist zu empfehlen, da schwerwiegende Folgekrankheiten die Regel sind. Wiederholungsimpfung jährlich.
Katzenkinder bekommen durch die Muttermilch natürliche Abwehrstoffe. Es werden aber auch Krankheitserreger übertragen.
Wenn die Kätzchen Schnupfen bekommen, muss dieser vom Tierarzt unbedingt sofort behandelt werden. Der Schnupfen kann sonst zu Lungenentzündung und damit zu einem qualvollen Erstickungstod führen.
Schutzimpfung gegen Tollwut schützt die Katze vor einer tödlichen Infektion und bewahrt auch Kontaktpersonen und -tiere vor Ansteckung. Wiederholungsimpfung jährlich.

Schutzimpfung gegen Leukose schützt gegen die meist tödliche Immunschwächekrankheit der Katze, die im übrigen nicht auf den Menschen und andere Tierarten übertragen werden kann.
Die Zähne sollten regelmäßig (anlässlich der Impfung) kontrolliert werden. Ab dem vierten oder fünften Lebensjahr sind Zahnschäden häufig. Zahnstein gehört, wie beim Menschen, entfernt.
An Augenentzündung leiden viele erwachsene Tiere, extrem häufig aber Katzenbabys. Diese Entzündungen entstehen meist durch Schmutz und Unterernährung. Sie können eitrig werden und ohne Behandlung zu einer tödlichen Infektion führen bzw. der Katze das Augenlicht nehmen.
Eine Salbe, die preiswert beim Tierarzt erhältlich ist, hilft rasch.
Durchfallerkrankungen (oft bei Jungtieren) können die Folge von Unterernährung bzw. falscher Ernährung sein. Milch ganz weglassen. Den Darm beruhigen mit Reis, dazu gekochtes Rindfleisch (ungewürzt), sehr gut eignet sich auch Hüttenkäse (wenn er mit heißem Wasser vermischt wird, entsteht ein lauwarmer Brei, der sehr begehrt ist). Bei hartnäckigem Durchfall kann es sich auch um die Begleiterscheinung einer schweren Krankheit handeln. Unbedingt den Tierarzt fragen!
Durchfall entsteht auch durch Verwurmung. Diese äußert sich häufig in einem Abmagern der Katze (oft bei dickem Bauch). Wenn sich ihre Nickhaut vor die Augen zieht, das Fell stumpf wird oder Haarausfall beginnt, kann sie auch Haken- und Spulwürmer bzw. Bandwürmer haben. Katzenkinder müssen ab der 5. Woche erstmals entwurmt werden. Die Mutter kann bereits die Würmer übertragen haben. Es ist ratsam, die Entwurmung zu wiederholen. Freilaufende Katzen sollten alle drei Monate, Wohnungskatzen einmal jährlich entwurmt werden.
Gegen alle Wurmarten gibt es preiswerte Medikamente.
Milben können sich in Ohren und Haut der Katze ansiedeln und zu schmerzhaften Entzündungen führen. Der Tierarzt sollte die Katzenohren ansehen und säubern, besonders wenn sie innen schmutzigschwarz aussehen.
Zecken können Überträger der Hirnhautentzündung und der Zeckenborrelliose (grippeähnliche Erkrankung) sein. Im Gegensatz zur herkömmlichen Meinung sollten diese nicht mit Salatöl beträufelt werden, weil das die Übertragung der Erreger forciert. Deshalb Zecken nur gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. Am besten eignet sich dazu eine sogenannte Zeckenzange.
Übrigens: Eine gesunde Katze ist die beste Mäusefängerin !

Katzenkinder brauchen eine saubere Kinderstube, vor allem auch ein ruhiges Plätzchen, wo sie vor Zug, Lärm und ganz kleinen Kindern sicher sind. Ideal wäre ein Korb mit Kissen, darauf Handtücher zum Wechseln.
Auch eine Kiste mit Zeitungsschnipseln ist geeignet. Die Katzenmutter sorgt dafür, dass das Nest immer sauber bleibt. Ab der 4. Woche erledigen Katzenbabys ihr Geschäft außerhalb des Nestes. Sie brauchen dann eine Katzentoilette.
Katzenbabys nicht mit Gewalt festhalten, sie sind kein Spielzeug - Kinder müssen dies lernen!
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Die Kastration der Katzen
Jahr für Jahr werden unzählige unerwünschte Katzenbabys geboren. Die Kastration ist der wichtigste Schritt gegen das Katzenelend!
Wussten Sie, dass jährlich hunderttausende niedlicher Kätzchen auf den Müll geworfen, erschlagen oder ertränkt werden, obwohl es gesetzlich verboten ist?
Wussten Sie, dass das Ertränken neugeborener Kätzchen die qualvollste Todesart ist, da sich das Ersticken durch die noch schwach entwickelten Lungen sehr langsam vollzieht?
Wussten Sie, dass viele Katzen von herzlosen Menschen an Tierversuchslabore verkauft werden? Die unschuldigen Tiere erwartet dann ein langes, grausames Schicksal. Andere irren herrenlos und krank umher, bis sie dann an Unterernährung und deren Folgen sterben. Oder sie überstehen die ersten Monate, um dann überfahren, misshandelt oder erschossen zu werden.
Die wenigen "glücklichen", die überleben, werden schnell geschlechtsreif und haben, ebenso wie ihre Mütter, zwei- bis dreimal jährlich vier bis sechs Junge. Oft sind sie bei ihrem ersten Wurf nicht mal ein Jahr alt.
Wussten Sie, dass eine einzige gesunde Kätzin (sie kann 15 Jahre und älter werden) in ihrem Leben etwa 200 Junge gebären kann?
Nimmt man an, eine Katze bekommt im Jahr zweimal Nachwuchs und zwei bis drei Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das in zehn Jahren über 80 Millionen Katzen (Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V.).
Wussten Sie, dass eine Katzenmutter tagelang verzweifelt nach ihren Kätzchen sucht, wenn man ihr diese weggenommen hat?
Wussten Sie, dass eine Kätzin, wenn man ihr die Jungen zu früh genommen hat, durch die gestaute Milch sehr starke Schmerzen am Gesäuge bekommt? Es ist keine Seltenheit, dass sich dadurch Tumore bilden, die zum Tod der Katze führen können.

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Unkastrierte Kater leben gefährlich!
Durch das Setzen von Duftmarken (übelriechender Harn) machen sich unkastrierte Kater nicht gerade beliebt.
Manche werden deswegen von verärgerten Nachbarn sogar erschlagen oder vergiftet.
Auf der Suche nach einer rolligen Kätzin legen die liebestollen Kater oftmals sehr weite Strecken zurück und setzen sich dabei auf bekannten und unbekannten Wegen vielen Gefahren aus.
Kämpfe zwischen rivalisierenden Katern führen häufig zu gefährlichen Verletzungen. Da die Kater oftmals tage-, sogar wochenlang unterwegs sind, können Verletzungen (z.B. Abszesse) nicht behandelt werden und so zum Tod des Tieres führen.
Wissenswertes über die Kastration
Bei der Kastration werden der Kätzin die Eierstöcke nach Öffnung der Bauchhöhle entfernt, beim Kater die Hoden nach Öffnung des Hodensacks. Der Eingriff ist aufgrund der neueren Narkosemittel und Techniken ungefährlich.
Die Kastration der Kätzin wird im täglichen Sprachgebrauch meist als Sterilisation bezeichnet. Eine Sterilisation ist aber streng genommen nur ein Eingriff, bei dem die Eileiter abgebunden werden und die Eierstöcke erhalten bleiben. Eine Sterilisation ist bei der Kätzin nicht empfehlenswert, weil die Rolligkeit erhalten bleibt und die Gefahr einer späteren Gebärmutterentzündung besteht.
Wann soll operiert werden?
Ein Kater wird meistens mit ca. acht Monaten kastriert, bei einer Kätzin wartet man die erste Rolligkeit ab. Danach sind die Geschlechtsorgane ausgereift und man kann sein Katzenmädchen ohne Bedenken kastrieren lassen.
Anlässlich der Kastration kann die Tätowierung des Tieres problemlos miterledigt werden. Sie kann bei Entlaufen oder Diebstahl der Katze nützlich sein.
Kann die Kätzin nicht einfacher Pillen oder Spritzen bekommen ?
Hormonpräparate müssten regelmäßig gegeben werden und die Gefahr von Nebenwirkungen wie die der Gebärmuttervereiterung ist bei Dauergabe nicht auszuschließen. Sie sollten deshalb nur kurzfristig zur Überbrückung bis zu einer Operation verabreicht werden.
Warum lassen Sie Ihre Katze nicht kastrieren?
Selbst wo schlimmste Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bekannt wurden, hört der Tierschützer immer wieder dieselben unverständlichen Antworten auf diese Frage:
Gibt es bald keine Katzenbabys mehr?
So ähnlich lautete vor einiger Zeit eine Pressemeldung. Diese Frage war leider ebenso irritierend wie falsch. Nach Gesprächen, auch mit Tierschutzhelfern anderer Vereine, muss immer wieder festgestellt werden, dass das Katzenelend für uns alle nach wie vor ein riesiges Problem darstellt.
Viele Katzenhalter lassen auf solche Artikel hin ihre Tiere nicht mehr kastrieren. Somit kommen zu den vielen, jetzt schon nicht mehr vermittelbaren Jungtieren, immer noch neue hinzu. Die Katzenmütter sind bereits wieder trächtig, wenn ihre Jungkatzen erstmals rollig werden. Der Kreislauf des Geborenwerdens, um alsbald wieder zu sterben, ist vorprogrammiert. Ausgewachsene Katzen sind so gut wie kaum mehr vermittelbar.
Es muss lobend erwähnt werden, dass in den letzten Jahren diesbezüglich ein Umdenken eingesetzt hat. Auch viele Landwirte lassen ihre Katzen vom Tierarzt unfruchtbar machen. Leider gibt es noch immer zu viele gedanken- oder herzlose Tierhalter. Man möchte unbedingt Kätzchen, aber eigentlich nur, so lange sie klein und putzig sind. Wenn die Mutterkatze keine Milch mehr hat und nicht mehr säugen kann, beginnt das Drama. Jetzt müsste man die Kleinen füttern, aber das kostet Geld. Wenn sich nun die ersten Hungersymptome zeigen, wie Durchfall, Blähungen, eitrige Augen usw., findet sich bald ein Familienmitglied, dass das arme Geschöpf "erlöst". Unseren Informationen zufolge werden selbst kerngesunde, überzählige Tiere oft noch im Alter von drei bis vier Monaten auf die brutalste Weise getötet. Dass dies sowohl ungesetzlich als auch strafbar ist, kümmert scheinbar die wenigsten.
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Glückliche Wohnungskatzen!
Auch zum Katzenglück gehören zwei!
Wenn Sie gerne eine Mieze haben möchten, denken Sie bitte daran, dass auch eine Katze nicht gerne alleine ist. Oft sind beide Eltern berufstätig, die Kinder lang in der Schule und danach mit Freunden unterwegs. Hat man zwei Miezen zu Hause, können sich diese miteinander beschäftigen und die Familie kann mit gutem Gewissen aus dem Hause gehen, ohne vor einem einsamen Gesicht die Türe zu verschließen. Ob zwei Buben, zwei Mädchen oder ein Pärchen, am besten, man nimmt gleich Wurfgeschwister. Lässt man beide rechtzeitig kastrieren, gibt es auch keine ungewollte Nachkommenschaft (der Tierarzt berät Sie wegen des Termins). Auch zu einer ausgewachsenen Einzelkatze kann man ohne Probleme noch eine zweite oder dritte Katze gewöhnen (nur in wenigen Fällen wegen anerzogener Neurosen nicht möglich). Je nach Alter der Tiere kann dies allerdings eine Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Wochen bedeuten, in der heftige Kämpfe stattfinden können.
Keinesfalls sollte man eine oder mehrere Katzen in einem kleinen Appartement mit nur einem Zimmer halten. Das wäre Tierquälerei. Wenn ihr Lebensraum nicht zu klein ist, kann auch eine nur im Haus gehaltene Katze ein glückliches Dasein führen.
Einige Tipps!
Nie den Futterplatz der Katze neben die Katzentoilette stellen. Auch wir essen nicht neben der Toilette. Man füttert im allgemeinen in der Küche. Die Katzentoilette stellt man in das Bad, in einem Haus auch unter die Kellertreppe. Jedenfalls an einen dezenten Platz, zu dem die Mieze immer Zugang hat.
Beim Fellputzen schlucken Katzen viele unverdauliche Haare. Sie knabbern deshalb gerne an den Zimmerpflanzen, damit sie die Haare wieder herauswürgen können. Oleander und Alpenveilchen sind aber beispielsweise für Katzen giftig. Daher brauchen Sie für Ihre nur in der Wohnung gehaltenen Miezen ein spezielles Katzengras (im Zoohandel erhältlich). Ein großer Kratzbaum (wegen des Geruchs kein gebrauchter) ist nicht nur zum Krallenschärfen und klettern für die "Tiger" unerlässlich, er verhindert auch größere "Aktivitäten" am Mobiliar.
Besonders schön ist aber für Stubentiger, wenn ein Balkon vorhanden ist. Dieser muss unbedingt durch ein Gitter (s. oben) oder ein (fast) unsichtbares Netz gesichert werden.
Das Springen nach einem Vogel oder Schmetterling kann sonst der Sprung in den Tod sein. Durch eine hübsche Bepflanzung kann auch ein gesicherter Balkon attraktiv aussehen und stört dann gewiss keine Nachbarn.
Eine Bitte an die Raucher!
Alle Tiere - selbstverständlich gilt dies auch für Babys und Kleinkinder - die in Raucherwohnungen leben, sind gesundheitlich sehr gefährdet. Es ist keine Seltenheit, dass Hunde, Katzen, Vögel und andere Tiere schwere Bronchial- und Lungenschäden bekommen. Daher ist häufiges Lüften der Wohnung lebensnotwendig.
Aber bitte daran denken: Ungesicherte Kippfenster können zur tödlichen Falle für die Katzen werden.
Um problemlos lüften zu können, sollte wenigstens ein Fenster durch ein dünnes Netz oder Gitter (auch Mückengitter) gesichert werden. Bastler können sich bestimmt selber helfen. Auch Zoogeschäfte beraten gern.
Wer sich eine Mieze zulegt, braucht zur Katzentoilette auch einen gut verschließbaren Transportkorb. Ganz gleich, ob man nur einmal jährlich zum Impfen muss, ob das Tier plötzlich krank wird oder ob man es auf eine Reise mitnehmen möchte, so eine Box ist unerlässlich. Viele Dramen haben sich schon vor Tierarztpraxen abgespielt, wenn der kleine Freund sich, plötzlich in Panik geraten, losgerissen hat und auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist.
An besonders heißen Sommertagen leiden Tiere genau wie Sie unter der extremen Hitze und fühlen sich schlapp und träge. Das Fell mit einem feuchten kalten Lappen sanft einreiben, bringt Linderung, doch sind die meisten Katzen, mit Ausnahme der türkischen Van, so wasserscheu, dass sie davoneilen, sobald sie mit Wasser nur tropfenweise in Berührung kommen. In diesem Falle könnten Sie durch kurzes Auflegen eines eisgekühlten Gelbeutels bei Ihrer Katze denselben Nutzen erzielen und ihr damit eine wohltuende Erfrischung bieten.
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Tierfreunde helfen Katzen
Bei Ihnen zuhause haben es die Katzen sicher gut, aber schauen Sie sich einmal die Nachbarskatzen an! Vielleicht brauchen diese Ihre Hilfe. Unzählige Katzen (vor allem auf dem Land) leben verwahrlost und in schlechtem Gesundheitszustand.
Katzen, die in Ställen und Scheunen leben müssen, kommen ständig mit Ungeziefer in Berührung. Flöhe schwächen auf das Schlimmste eine sonst gesunde Katze. Daher regelmäßig nach diesen Quälgeistern untersuchen. Falls Flöhe vorhanden sind, können Sie mit einem einfachen Lauskamm Flöhe und Flohkot entfernen (auch mit Spray und Puder möglich). Vom Tierarzt gibt es ein Mittel gegen die Flöhe, das sicher über die Blutbahn wirkt. Wo es Flöhe gibt, sind meist auch Würmer (verschiedene Wurmarten). Nach einer gründlichen Entwurmung kann sich oftmals der schlechte Gesundheitszustand einer Katze erheblich verbessern. So ein Wurmmittel ist nicht teuer und hilft schnell. Bei Landwirten, wo der Tierarzt sowieso zu den Großtieren kommt, kann dieser ein Wurmmittel mitbringen. Entwurmen ist aus gesundheitlichen Gründen für die Katze sehr wichtig - aus hygienischen Gründen aber für die ganze Familie.
Besonders ältere Katzen können unter unerträglichen Zahnschmerzen leiden. Bei Nahrungsverweigerung, verbunden mit Schaum aus dem Mund, hat das Tier bereits seit längerem sehr starke Schmerzen.
Eine besondere Zahnerkrankung der Katze: FORL - Feline Odontoclastic Resorpitive Lesions
Die Entstehung der Löcher ist noch weitgehend unbekannt, es sind aber sehr häufig Rassekatzen vor allem asiatischer Abstammung betroffen.
Die Therapie der betroffenen Zähne besteht aus der Zahnextraktion, weil Füllungen gleich welcher Art nur vorrübergehend halten. Die Erkrankung schreitet auch unter der Füllung fort und führt zu einem baldigen Verlust derselben. Im übrigen ist die Erkrankung keineswegs neu, sondern wurde bereits 1930 von Hopewell-Smith beschrieben.
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Prophylaxe - Vorbeugung
Idealerweise sollte Ihre Katze von klein auf daran gewöhnt werden, dass Sie ihr die Zähne putzen. Hierzu wickeln Sie ein weiches Tuch um Ihren Finger und reiben damit vorsichtig über die Zähne der Katze. Später können sie eine speziell für Katzen entwickelte Zahnbürste oder eine normale kleine Zahnbürste mit weichen Borsten verwenden. Für Katzen sind auch Zahnbürsten erhältlich, die Sie mit einer Kappe über den Finger stülpen können. Ihr Tierarzt hält eine spezielle Zahncreme für Sie bereit, die Ihrer Katze schmeckt und hilft, sowohl die Plaquebildung zu verringern als auch eine Entzündung und/oder Infektion zu verhindern. Diese Zahnpasta enthält Enzyme, die die Plaquebildung reduzieren.
Ihre Katze wird das Zähneputzen am Anfang vielleicht nicht leiden können. Mit Geduld, Beharrlichkeit und einem behutsamen Vorgehen können aber die meisten Katzen daran gewöhnt werden. Regelmäßiges Putzen einmal täglich oder wenigstens dreimal die Woche reduziert das Risiko deutlich, dass Ihre Katze ernsthafte Zahnprobleme erleidet oder wiederholt Narkosen zur Behandlung einer fortgeschrittenen Zahnerkrankung benötigt.
Auch für die gefährlichen Ohrmilben hat der Tierarzt ein geeignetes Mittel. Bitte die Ohren nicht selbst behandeln! Ohrmilben sind sehr schmerzhaft. Die befallenen Katzen kratzen sich manchmal aus Verzweiflung die Ohren blutig. Unbehandelt können die Gehörgänge durch die Milben völlig zerstört werden. Dies kann zu totaler Taubheit führen.
Katzenbabys haben häufig entzündete Augen. Werden diese nicht behandelt, können die kleinen Miezen erblinden. Der Tierarzt kann auch in diesem Fall mit einer preiswerten Salbe schnell und wirksam helfen.
Ein zusätzliches Problem entsteht zur Zeit der Heuernte auf dem Land!
Wenn riesige Mengen Heu in die Scheune geblasen werden, müssen vorher der dafür ausgesuchte Platz sowie eventuell vorhandene Belüftungsschächte nach kleinen Kätzchen abgesucht werden. Geschieht dies nicht, kann es passieren, dass die kleinen Miezen qualvoll ersticken.
Was tun, wenn irgendwo eine fremde Katze auftaucht?
Selbstverständlich füttern! Wenn man sie nicht selbst behalten kann, rasch mit Leuten vom Tierschutz sprechen. Nicht warten, bis die Katze womöglich Junge bekommt. Außerdem kann man eine einzelne "Samtpfotige" leichter vermitteln, als später diese mit ihrer möglicherweise vielköpfigen Nachkommenschaft.
Wenn Sie gerne Tieren helfen würden, aber nicht wissen, welche Möglichkeiten es gibt, dann wenden Sie sich auch in diesem Fall an die Helfer der Tierschutzvereine.
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Verschiedenes über Katzen
Ägypten
Im alten Ägypten galten Katzen als heilig. Eine Katze zu töten war ein todeswürdiges Verbrechen. Die Katzengöttin Bastet war die Schutzpatronin der Hausfrauen.
Mittelalter
Im Mittelalter - zur Pestzeit - hielten die Katzen Ratten und Mäuse (die Überträger der Seuche) in Schach. Dafür wurden die Katzen hoch geehrt. Viele berühmte Familien in Venedig tragen noch heute eine Katze in ihrem Wappen.
Ofenbank
Vor langer Zeit haben sich die Vorfahren unserer Katzen dem Menschen angeschlossen, weil er ihnen Nahrung und Wärme bot. Die domestizierte Katze stammt ursprünglich aus warmen Gegenden wie Ägypten und Syrien. Damit lässt sich ihre Vorliebe für Ofen- und Sonnenplätze erklären.
Aberglauben
Es ist egal, ob eine schwarze Katze von rechts oder links über die Straße läuft. Unglück bringt es nur, wenn man zu schnell fährt und dabei ein Unfall passiert. Die Katze ist daran sicher unschuldig.
Irrige Meinung
Eine weit verbreitete, irrige Meinung ist, dass Herbstkätzchen "nichts taugen". Tatsache ist, dass Frühjahrskatzen, die in den Sommermonaten ihr Leben beginnen und heranwachsen, viel mehr Wärme haben als Herbstkatzen, die in den Winter hineinleben. Vor allem aber hat die Katzenmutter im Sommer mehr Jagdglück als im Winter und somit mehr Futter für die Kleinen.
Herbstkätzchen sind nur dort krankheitsanfälliger als Frühjahrskätzchen, wo sie nicht ordentlich gefüttert, keinen warmen Schlafplatz haben und nicht tierärztlich versorgt werden.
Falsch ist die Behauptung, eine Katze hätte hundert Leben. Wenn sie krank wird und sich keiner um sie kümmert, kann sie leider sehr schnell ihr einziges Leben verlieren.
Eine überholte Anschauung ist, dass Katzen nur auf das Haus, nicht aber auf den Menschen fixiert sind.
Wahr ist, dass Katzen, sofern sie menschenbezogen leben, starke Eifersucht und auch großen Trennungsschmerz kennen. Es ist keine Seltenheit, dass eine Katze zu einem von ihr erwählten Menschen eine besonders innige Beziehung hat. Auf Anwesen, wo zu viele Katzen leidlich versorgt werden, aber kein sozialer Kontakt zum Menschen besteht, leben diese Tiere ungewollt ein liebloses Dasein. Aus diesem Grunde machen sich immer wieder Tiere auf die Suche nach einem besseren Zuhause. Und gelegentlich findet manche Mieze doch noch ihr kleines Paradies bei liebevollen Menschen, von denen sie dann bestimmt nicht mehr ausreißt.
Katzenhaltung und Berufserfolg
Wer über hohen Blutdruck und Puls klagt, sollte sich eine Katze anschaffen. Reinhold Bergler, Direktor des psychologischen Instituts der Universität Bonn, hat nachgewiesen, dass zwischen Katzenhaltung und Berufserfolg ein Zusammenhang besteht. Vor allem Pflichtbewusstsein, Ausgeglichenheit und Einfühlsamkeit seien es, die den Katzenhalter auszeichneten. Katzen vermitteln Ruhe und Geborgenheit, kurzum: "Sie strahlen etwas aus, was Menschen immer weniger können."
Quelle: www.tierheim-ostermuenchen.de
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Allgemeines zum Katzenkörper
Eine Katze bringt es auf über 500 Muskeln( der Mensch auf 650), wobei die Hinterbeinmuskulatur am stärksten ausgeprägt ist, gefolgt von den Muskeln im Nacken und Vorderbeinbereich.
Eine gut trainierte Katze kann auf Kurzstrecken eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern erreichen. Anschleichen, Sprint (Kurzstrecken-Schnelllauf) Weit- und Hochsprung Hindernislauf Klettern sind die Katzen -Disziplinen die eine Katze am Tag durchläuft Während Menschen erst nach etwa einem Drittel ihrer Lebenszeit erwachsen sind, benötigen Katzen nur ein Zehntel zum Erwachsenwerden.
Tierbesitzer leben gesünder: Eine Studie des Baker Research Institutes in Melbourne, Australien, hat erbracht, dass Tierbesitzer im Vergleich zu anderen ein verringertes Herzinfarkt-Risiko aufweisen, einen niedrigeren Cholesterinspiegel und Bluthochdruck haben. Sie leiden weniger unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Abgeschlagenheit und sind seltener anfällig für Grippeleiden. Katzen haben mehr Knochen als wir Menschen, vor allem wegen des langes Schwanzes.
Quelle: "Internet" © Unbekannt
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Die kleinste Katze der Welt
Schwarzfusskatze
( Felis nigripes )
Die kleinste aller Wildkatzen lebt in den offenen, trockenen Wüsten und Grasebenen des südlichen Afrika. Sie sucht häufig Unterschlupf in Hasenbauten oder alten Termitenhügeln.
Sie jagt nachts Nagetiere, Elefantenspitzmäuse, Vögel, Eidechsen, Käfer und Spinnen.
Bei einem Gewicht bis zu 2,7 kg erreicht sie eine Gesamtlänge von etwa 68 cm, davon sind bis zu 17 cm Schwanz.
Nach einer Tragzeit von 67 Tagen erblicken meist 1 - 3 Junge das Licht der Welt.
Der wertvolle Ratgeber "Was man über Katzen wissen sollte"
ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt!
Bei Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen Ihres Tieres suchen Sie so bald wie möglich den Tierarzt Ihres Vertrauens auf!
Markenrechtlicher Hinweis:
Artikelbeschreibungen und sonstige Texte, mitunter Warenzeichen, Produktnamen, Firmennamen, die hier genannt werden, sind eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer bzw. Rechteinhaber und meist nicht gesondert gekennzeichnet. Aus dem Nichtvorhandensein einer solchen Kennzeichnung darf nicht geschlussfolgert werden, dass es sich bei einem Wort oder einem Bild um eine nicht eingetragene Marke (also einen freien Namen im Sinne des Markenrechts) handelt.
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