Katzenernährung
Jeden Tag freuen Sie und Ihre Katze sich über viele gemeinsame Glücksmomente. Mit einer abwechslungsreichen Ernährung sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze gesund und fit bleibt.
10 goldene Fütterungsregeln für Katzen
1. Immer zurselben Zeit füttern. Katzen stellen sich darauf ein.
2. Zu jeder Mahlzeit eine frische Portion reichen. Reste nicht wieder unter das Futter mischen, sondern die neue Portion kleiner bemessen.
3. Nichts direkt aus dem Kühlschrank reichen.
4. Zwischen selbst bereitetem Futter und Fertignahrung abwechseln.
5. Sich auf Bettelei außerhalb der Fütterungszeiten nicht einlassen, auch wenn die Katze noch so beharrlich maunzt.
6. Übergewichtige Katzen nicht fasten lassen, sondern kleinere Portionen geben.
7. Reste vom eigenen Essen dürfen nicht zu scharf gewürzt sein, zu salzig oder gezuckert sein.
8. Den Futternapf zu jeder Mahlzeit nur mit heißem Wasser auswaschen. Kein Reinigungsmittel verwenden.
9. Hundefutter ist auf Dauer für Katzen nicht geeignet, da es viel weniger Eiweiß enthält.
10. Vegetarische Kost verursacht Mangelerscheinungen, da Katzen an tierisches Eiweiß gewöhnt sind.
Katzen bei der Nahrungsaufnahme
Bild- und Textquelle: Ruth Bosshard

Negus (schmollt in der Ecke) mit Mutter und Geschwister. Sissi,
der Foxterrier, schaut zu. Sie hat sich gut mit den Katzen vertragen.
Damals gab es noch weit und breit kein Katzenfutter in Dosen
und Beuteln. Die Katzen waren zufrieden mit Speiseabfällen
und nahmen auch gerne lauwarme Milch mit Brotbröckchen!
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Ernährung für Katzen
Der Organismus unserer Hauskatzen ist der Lebensweise der freien Natur angepaßt. Dort finden sie in den Beutetieren - Mäusen, Kleinnagern, Vögeln, Insekten - alles vor, was für sie wichtig ist. Nun müssen Sie für eine ausgewogene Ernährung sorgen; das ist jedoch angesichts der reichhaltigen Auswahl von Fertignahrung nicht schwierig.
Fertigfutter
Es enthält alle Bestandteile, die die Katze zu ihrer gesunden Ernährung braucht, das heißt, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Spurenelemente sind der Nährstoffzusammensetzung des Beutetiers angepaßt. Nicht immer ist das teuerste Futter auch das beste. Achten Sie bei der Auswahl der Marke auf die angegebenen Inhaltsstoffe und darauf, daß sie frei von Konservierungsstoffen ist.
Feuchtfutter
ist in Dosen abgepackte Vollwertnahrung und in den verschiedensten Geschmacksrichtungen erhältlich. Es besteht aus einer Mischung aus Muskelfleisch, Innereien oder auch verschiedenen Fischen, dazu pflanzlichem Eiweiß, Getreide, Mineralstoffen und Vitaminen sowie Wasser.
Trockenfutter
ust hochkonzentrierte Vollwertnahrung, der fast der gesamte Wasseranteil entzogen wurde. Es entspricht etwa der zwei- bis dreifachen Menge von Feuchtfutter und wird von Katzen zum Knabbern gern angenommen. Wichtig ist, daß sie dabei viel trinken.
Hinweis:
Nicht überwiegend mit Trockenfutter füttern, da es auf Dauer die Nieren zu stark belastet. Besonders Kater, die zu Blasengrieß und der tödlich verlaufenden Harnverhaltung neigen, würden darunter leiden. Bei Dosenfutter hingegen werden die Zähne kaum gefordert. Deswegen Futtersorten immer im Wechsel reichen.
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Die Ernährung der älteren Katze
»Katzen haben sieben Leben« besagt eine alte Volksweisheit.
In der Tat sind Katzen sehr widerstandsfähig und können sich erstaunlich gut von Krankheiten und Verletzungen erholen. Nur das Alter geht auch an ihnen nicht spurlos vorbei. Mit fortgeschrittenem Alter ist die Nierentätigkeit fast immer eingeschränkt, der Körper einfach nicht mehr so drahtig und elastisch wie in jungen Jahren. Hören und Sehen fallen schwerer. Riech- und Geschmacksvermögen nehmen ab. Dieser natürliche Alterungsprozess ist nicht zu verhindern. Allerdings kann man ihn mit einer dem Alter angepassten Ernährung etwas hinauszögern und der Katze auf diese Weise einen angenehmen Lebensabend ermöglichen. Worauf sollte nun konkret bei der Ernährung einer älteren Katze geachtet werden?
Hintergrund
Die größte 'Schwachstelle' bei älteren Katzen sind die Nieren. Da Nieren eine verminderte Leistungsfähigkeit sehr lange ausgleichen können, merkt man als Tierhalter ein Nachlassen der Nierentätigkeit meistens erst, wenn bereits drei Viertel der Nieren ihre Funktion eingestellt haben. Daher ist es bei älteren Katzen besonders wichtig, die Nieren rechtzeitig zu schonen und regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren zu lassen. Folgendes muss dabei beachtet werden: Die Nieren sind die »Kläranlagen« des Körpers. D. h., sie filtern alle Schadstoffe aus dem Blut. Je mehr Abfälle im Blut sind (z. B. durch den Abbau überflüssiger Eiweißstoffe), desto heftiger müssen sie arbeiten und desto stärker werden sie beansprucht. Daher ist die beste 'Nierenschonung' ein Futter, das sehr hochwertiges Eiweiß in ausreichender, aber nicht überschüssiger Menge enthält. So bekommt der Körper alles, was er für seinen Stoffwechsel braucht, ohne überflüssige Abfallstoffe zu produzieren. Da auch Phosphor zu den belastenden Abfallstoffen gehört und die ältere Katze nicht mehr so viel davon braucht, hilft zusätzlich ein etwas verringerter Phosphorgehalt im Futter, den Nieren unnötige Arbeit abzunehmen. Man sollte rechtzeitig (ca. ab dem 6. Lebensjahr) auf Futtersorten mit diesen Eigenschaften umstellen (z. B. Select Gold light), damit die Nieren früh genug entlastet werden und somit noch lange funktionsfähig bleiben. Neben der Nierenfunktion lässt natürlich auch die Verdauung der älteren Katze etwas nach. Sie braucht daher ein Futter mit leicht verdaulichen Inhaltsstoffen und etwas mehr Vitaminen, um trotz verminderter Verdauungsleistung die optimale Menge an Nährstoffen aus dem Nahrungsbrei ziehen zu können.
Viele der älteren Stubentiger werden zudem bequemer und wenn sie sich in jungen Jahren noch durch viel Bewegung schlank gehalten haben, fängt spätestens jetzt die Bauchfalte an, Fett einzulagern, und es bildet sich ein kleiner Hängebauch. Um dies möglichst zu verhindern, enthält ein Senior-Futter für die etwas kräftigeren Katzen (z. B. Select Gold Light) weniger Kalorien, d. h. weniger Fett, und bietet der Katze auf diese Weise ein Fressvergnügen auf die »leichte« Art. Sehr wichtig ist bei der älteren Katze auch die regelmäßige Kontrolle der Zähne, denn Zahnstein ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann durch Eiterherde in der Mundhöhle den ganzen Körper belasten. Dies führt häufig dazu, dass die Katze zu wenig Futter aufnimmt. Wird der Zahnstein nicht rechtzeitig entfernt, können zudem alle Zähne ausfallen. Regelmäßige Zahnsteinkontrolle und ein Trockenfutter zur Pflege der Zähne sollten daher vor allem bei älteren Katzen selbstverständlich sein.
Fazit
Mit einem schonenden und hochwertigen Futter, das speziell auf die älteren Katzen abgestimmt ist (z. B. Select Gold Light),und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt kann man die Gesundheit seiner älteren Katze lange erhalten.
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T I P P
Was Katzen trinken

Wasser
ist das richtige Getränk für unsere Mieze. Im übrigen nimmt sie mit der Nahrung soviel Flüssigkeit auf, daß ihr Bedarf weitgehend gedeckt ist. Ein Napf mit frischem Wasser sollte immer bereitstehen.
Milch
enthält viel Eiweiß und Kalzium und ist besonders wertvoll für säugende Katzen sowie Katzenbabys. Sie sollte so fetthaltig wie möglich sein und muß nicht etwa verdünnt werden, wie so mancher Katzenhalter glaubt. Daß Katzen von Kuhmilch Durchfall bekommen, liegt am Milchzucker (Lactose). Dieser wird beim Sauerwerden der Milch jedoch abgebaut; Kätzchen kann also Joghurt, Quark und Dickmilch gefahrlos schlecken.
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Futter selbst zubereiten
Hin und wieder das Menü für Ihre Mieze selbst zuzubereiten macht sicherlich großen Spaß. Allerdings müssen Sie sich um die Ausgewogenheit der Nährstoffe kümmern, und das ist nicht ganz so einfach. Eine Über- beziehungsweise Unterversorgung mit lebenswichtigen Nahrungsbausteinen über einen längeren Zeitraum würde dem Katzenorganismus schaden. Nur mit Fleisch füttern führt zu Mangelerscheinungen, nur mit Leber sogar zu einer Vitamin-A-Vergiftung. Hilfreich ist eine Nährwerttabelle und möglichst viel Abwechslung bei der Fütterung: Fleisch, Innereien, Fisch, angereichert mit Käse, Eigelb, Gemüse, Haferflocken, Vitaminen und Mineralstoffpräparaten.
Praktische Zubereitungstipps
Rohes Fleisch vom Rind, Kalb, Schaf, Kaninchen und Wild in Katzenhäppchen geschnitten. Empfehlenswert ist schockgefrostetes Fleisch, da die Gefahr der Übertragung von Würmern fast ausgeschlossen ist. Geflügel (Salmonellengefahr) und Schweinefleisch (Aujeszkysche Krankheit) nur gekocht reichen. Innereien wie Herz, grüner Pansen und Euter, Leber gegart für kleine Katzen; roh führt sie ab. Fisch nur gekocht und entgrätet (einmal pro Woche). Tiefgefrorene Eintagsküken (Katzenfachgeschäft) sind ein erstklassiger Mäuseersatz und werden mit Haut und Federn verspeist. Beim Kauf darauf achten, dass die Küken aus salmonellenfreien Beständen kommen. Beim Auftauen nicht im Schmelzwasser liegenlassen. Gründlich abwaschen. Ein Küken pro Woche reicht. Mancher Katze muss man erst zeigen, dass es eßbar ist. In katzengerechte Happen zerlegen, dann wird sie beim nächsten Mal schon Bescheid wissen.
Geriebene Karotten und Äpfel, gekochter Reis, gedünsteter Spinat, Instant-Haferflocken, nur wenig geben.
Zweimal in der Woche ein rohes Eigelb, kein Eiweiß, da es das Vitamin B in der Nahrung zerstört.

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