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Antoine Saint Exupéry

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Antoine Saint Exupéry, Der kleine Prinz, Zitate, Vita, Wind Sand und Sterne, die Stadt in der Wüste - Linktipp, Französicher Humanist und Schriftsteller - Gedichtesammlung.

Antoine Saint Exupéry, Der kleine Prinz, Zitate, Vita

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Antoine Saint Exupéry

Durch das Christentum sind wir, was wir sind, und wir sind es - das wissen wir - für das Christentum. Wir wissen, daß wir Gott in unseren Bedürfnissen, unserer anscheinend so spontanen Geistigkeit, in uns selbst, im Weltall wiederfinden werden ... Und wir nennen das Wahrheit. Ja, aber Wahrheit in uns und nicht außerhalb unseres Ich.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)

Zitat von Exupery

 

Antoine Saint Exupéry - Zitate

Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann,
wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

In dieser Stunde fanden wir uns. Man geht so lange nebeneinander her,
jeder in seinem Schweigen befangen, oder man wechselt Worte, denen man nichts mitgibt.
Da kommt die Stunde der Gefahr, man sucht Schulterfühlung und entdeckt, daß man zusammengehört.
Diese Entdeckung andere bewußter Wesenheiten weitet den Menschen.
Man sieht sich an mit lächelndem Verstehen. Es ist einem zumute wie dem befreiten Gefangenen,
der staunend die Unendlichkeit des Meeres erkennt.

Wenn man eine Eiche pflanzt, darf man nicht die Hoffnung hegen, nächstens in ihrem Schatten zu ruhen.

Wenn wir nur für das Geld und den Gewinn arbeiten, bauen wir uns ein Gefängnis und schließen
uns wie Klausner ein. Geld ist nur Schlacke und kann nichts schaffen, was das Leben lebenswert macht.

Terre des Hommes (Wind, Sand und Sterne)

Du bist mir von Nutzen, wenn du mich verurteilst. Freilich habe ich mich getäuscht,
als ich das Land beschrieb, das ich nur undeutlich gesehen hatte.
Ich habe die Lage diese Flusses falsch angegen und jenes Dorf vergessen.
Da kommst du nun lärmend und triumphierend daher, um mir meine Irrtümer zu widerlegen.
Und ich billige deine Mühe. Habe ich denn Zeit, alles zu messen, alles abzuzählen?
Es kam mir darauf an, daß du die Welt von dem Berge aus, den ich gewählt habe, beurteilen solltest.
Du vertiefst dich leidenschaftlich in diese Arbeit, du gehst weiter als ich in meiner Richtung.
Du stehst mir dort bei, wo ich schwach war. So bin ich's zufrieden.

Die Stadt in der Wüste

'Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.'

'Wir werden füreinander einzig sein in der Welt.'

'Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.'

'Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten,
die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht
nach dem endlosen weiten Meer!'

aus: Der kleine Prinz

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Der kleine Prinz - Le petit Prince

'Man kennt nur die Dinge, die man zähmt'
sagte der Fuchs.
'Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen.
Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine
Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr.
Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!'

'Was muß ich da tun?' sagte der kleine Prinz.
'Du mußt sehr geduldig sein', antwortete der Fuchs.
'Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras.
Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen,
und du wirst nichts sagen.
Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse
Aber jeden Tag wirst du dich ein bißchen näher setzen können...'

Am nächsten Morgen kam der kleine Prinz zurück.
'Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen'
sagte der Fuchs.
'Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst,
kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein.
Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen.
Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen;
ich werde erfahre, wie teuer das Glück ist.
Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen,
wann mein Herz da sein soll...
Es muß feste Bräuche geben.'

'Was heißt 'fester Brauch'?', sagte der kleine Prinz.
'Auch etwas in Vergessenheit Geratenes', sagte der Fuchs.
'Es ist das, was einen Tag vom andern unterscheidet,
eine Stunde von den andern Stunden.
Es gibt zum Beispiel einen Brauch bei meinen Jägern.
Sie tanzen am Donnerstag mit dem Mädchen des Dorfes.
Daher ist der Donnerstag der wunderbare Tag.
Ich gehe bis zum Weinberg spazieren.
Wenn die Jäger irgendwann einmal zum Tanze gingen,
wären die Tage alle gleich und ich hätte niemals Ferien.'

So machte denn der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut.
Und als die Stunde des Abschieds nahe war:
'Ach!' sagte der Fuchs, 'ich werde weinen.'
'Das ist deine Schuld', sagte der kleine Prinz,
'ich wünschte dir nichts Übles,
aber du hast gewollt, daß ich dich zähme...'
'Gewiß', sagte der Fuchs.
'Aber nun wirst du weinen!' sagte der kleine Prinz.
'Bestimmt', sagte der Fuchs.
'So hast du nichts gewonnen!'
'Ich habe', sagte der Fuchs, 'die Farbe des Weizens gewonnen.'
Dann fügte er hinzu: 'Geh die Rosen wieder anschauen.
Du wirst begreifen, daß die deine einzig ist in der Welt.
Du wirst wiederkommen und mir adieu sagen,
und ich werde dir ein Geheimnis schenken'.

Der kleine Prinz ging, die Rosen wiederzusehn:
'Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr seid noch nichts',
sagte er zu ihnen.
'Niemand hat sich euch vertraut gemacht
und auch ihr habt euch niemandem vertraut gemacht.
Ihr seid, wie mein Fuchs war.
Der war nichts als ein Fuchs wie hunderttausend andere.
Aber ich habe ihn zu meinem Freund gemacht,
und jetzt ist er einzig in der Welt.'

Und die Rosen waren sehr beschämt.
'Ihr seid schön, aber ihr sein leer' sagte er noch.
'Man kann für euch nicht sterben.
Gewiß, ein Irgendwer, der vorübergeht, könnte glauben,
meine Rose ähnle euch.
Aber in sich selbst ist sie wichtiger als ihr alle,
da sie es ist, die ich begossen habe.
Da sie es ist, die ich unter den Glassturz gestellt habe.
Da sie es ist, die ich mit dem Wandschirm geschützt habe.
Da sie es ist, deren Raupen ich getötet habe
(außer den zwei oder drei um der Schmetterlinge willen).
Da sie es ist, die ich klagen oder sich rühmen gehört habe
oder auch manchmal schweigen.
Da es meine Rose ist.'

Und er kam zum Fuchs zurück:
'Adieu', sagte er...
'Adieu', sagte der Fuchs.

'Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:

Man sieht nur mit dem Herzen gut.
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.'

'Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar',
wiederholte der kleine Prinz,
um es sich zu merken.

'Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast,
sie macht deine Rose so wichtig.'

'Die Zeit, die ich für eine Rose verloren habe...',
sagte der kleine Prinz,
um es sich zu merken.
Und er warf sich ins Gras und weinte.

'Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen', sagte der Fuchs.
'Aber du darfst sie nicht vergessen.

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.
Du bist für deine Rose verantwortlich...'

'Ich bin für meine Rose verantwortlich...',

wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.

(aus dem 11. Kapitel)

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Antoine Saint Exupéry - Linktipp:

Der Kleine Prinz - Eine Seite zum Träumen, Staunen und Lesen.
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Lesen Sie das ganze Märchen mit Bildern und Inhaltsangabe, Biographie
Klick hier! - Externer Link! - (Le petit Prince)

 

Antoine Saint Exupéry Vita

29.6.1900 (Lyon) - 31.7.1944 (Flugzeugabsturz über dem Mittelmeer nahe Marseille)

Saint-Exupéry war Pilot und Schriftsteller. Obwohl er das Schreiben nur als eine Nebentätigkeit im Verhältnis zu seinem Hauptberuf (Pilot) ansah, ist er der meistgelesene französische Autor des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken setzt er sich kritisch mit dem Werteverfall in den modernen Konsumgesellschaften auseinander und zeichnet in einer klaren, einfachen und zeitlos schönen Sprache das Bild einer Welt, in der Menschen mit dem Herzen sehen und durch ihre Herzen handeln.

'Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.' Dieses wohl berühmteste Zitat aus Der Kleine Prinz ist nicht nur programmatisch für Saint-Exupérys Werk, sondern war es auch für sein Leben, wenn man den Aussagen vieler seiner Freunde und Fliegerkollegen Glauben schenken darf. Schreiben und Fliegen waren für den Autor gleichermaßen Ausdruck des Kampfes gegen eine chronische Erkältung des Herzens, die im Nationalsozialismus zu einem Herzstillstand geführt hatte, dem Millionen von Menschen zum Opfer fielen. Diese größte menschliche Katastrophe aller Zeiten bewegte Saint-Exupéry bei einem Aufenthalt in New York (1940) einen Bericht über einen seiner Aufklärungsflüge zu verfassen, um die Amerikaner von der Notwendigkeit eines Kriegseintritts zu überzeugen.

Der Autor hat in seinem Leben wiederholt dem Tod ins Auge geschaut. So ist es nicht verwunderlich, dass Der Kleine Prinz seine Entstehung einer Grenzerfahrung verdankt, die möglicherweise eine Nahtoderfahrung war. Saint-Exupéry musste 1935 in der Wüste Sahara notlanden. In den fünf Tagen, die bis zu seiner Rettung vergingen, schwebte er nach eigenen Angaben zwischen Leben und Tod und fühlte sich 'verlassener als ein Schiffbrüchiger auf einem Floß mitten im Ozean'. Ganz allein und den Tod vor Augen hört er plötzlich eine kleine Stimme, die zu ihm spricht: 'Bitte ... zeichne mir ein Schaf!' So beginnt die vielleicht herzergreifendste Erzählung, die je geschrieben wurde und deren Autor und Held über den Tod hinaus etwas verbindet: Ihre körperlichen Hüllen wurden nie gefunden.

Quelle: Wikipedia

Bewahre mich vor dem naiven Glauben

Kartentext von Antoine Saint Exupéry:
Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsse im Leben alles glatt gehen...
Antoine Saint Exupéry - Französicher Humanist und Schriftsteller

 

Copyright

Trotz gründlicher Recherche konnten in einigen Fällen die Rechte-Inhaber
der Texte und Bilder nicht ermittelt werden.
Etwaige Anspruchsberechtigte mögen sich unter Nachweis des Anspruchs
an uns wenden.

Antoine Saint Exupery - TOP

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