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Buddha Shakyamuni, Siddhartha Gautama, Spirit, Vita, Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir dachten - Spirituelles - Kartentexte - Spannst Du eine Saite zu stark - Vertrau deinem Leben - Liebe die ganze Menschheit - Gedichtesammlung.
Buddha Shakyamuni, Siddhartha Gautama, Spirit, Vita
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Buddha Shakyamuni
Buddha Shakyamuni, Siddhartha Gautama, Spirit, Vita

Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir dachten.
Buddha Shakyamuni (Siddhartha Gautama)
Der Buddha unseres Zeitalters lebte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen von ca. 450 bis ca. 370 v. Chr. in Nordindien. Sein Vater war Oberhaupt einer der regierenden Familien in der kleinen Adelsrepublik der Sakyas, im heutigen indisch-nepalischen Grenzgebiet. Hinweise auf den Königsstand Suddhodanas, Buddhas Vaters, sowie den Prunk und die Zeremonien an dessen Hof, wie man ihnen besonders in späteren Texten begegnet, sind höchstwahrscheinlich Übertreibungen. Seine Mutter hieß Maya.
Sie nannten ihren Sohn (in Pali) Siddhattha (Sanskrit: Siddhartha), was 'der sein Ziel erreicht hat' bedeutet. Der Beiname Sakyamuni bezieht sich auf seine Herkunft und bedeutet 'der Weise aus dem Geschlecht von Sakya'. Nach der Geburt Siddhartas wurde vorausgesagt, daß er entweder ein Weltenherrscher oder aber, wenn er das Leid der Welt erkennt, jemand werden würde, der erleuchtete Weisheit in die Welt bringt.
Er lebte in einem Palast wo ihm alles, was zum Wohlleben gehörte, zur Verfügung stand und wo er nach der Überlieferung von allem weltlichen Leid abgeschirmt wurde. Sein Vater, der Fürst Suddhodana, sah in seinem Sohn den idealen Nachfolger und wollte verhindern, daß Prinz Siddharta sich von seinem Reich abwendete. Daher wurde ihm nur selten gestattet, den königlichen Palast zu verlassen und wenn, wurden die Straßen zuvor von Alten, Kranken und Sterbenden gesäubert.
Eines Tages sah er sich aber doch der Realität des Lebens und dem Leiden der Menschheit gegenübergestellt und erkannte eine Sinnlosigkeit in seinem bisherigem Leben, die Legende berichtet von Begegnungen mit einem Greis, einem Fieberkranken, einem verwesenden Leichnam und schließlich einem Mönch, woraufhin er beschloß nach einem Weg aus dem allgemeinen Leid zu suchen. (Allerdings ist es bei der 'Biographie' des Buddha sehr schwierig, Legenden von Fakten zu trennen).
Mit 29 Jahren, bald nach der Geburt seines einzigen Sohnes Rahula ('Fessel'), verließ er sein Kind, seine Frau Yasodhara und seine Heimat und wurde, auf der Suche nach dieser Erlösung, ein Asket. Sechs Jahre lang wanderte der Asket Gotama durch das Tal des Ganges, traf berühmte religiöse Lehrer, studierte und folgte ihren Systemen und Methoden und unterwarf sich selbst strengen asketischen Übungen. Da ihn all dies seinen Zielen nicht näher brachte, gab er die überlieferten Religionen und ihre Methoden auf, suchte seinen eigenen Weg und übte sich dabei vor allem in der Meditation. Er nannte dies den 'Mittleren Weg', weil er die Extreme anderer religiöser Lehren meidet.
Der Weg, den er lehrte, stand allen Männern und Frauen offen wenn sie dazu bereit waren ihn zu verstehen und zu gehen.
Im Alter von 80 Jahren verstarb Gotama in Kusinara (im heutigen indischen Bundesstaat Uttar Pradesh) an Ruhr nachdem er ein giftiges Pilzgericht verzehrt hatte.
Als Siddhattha Gotama im Sterben lag, sagte er den Mönchen die Bestattung seiner Leiche solle den Laien überlassen werden. So verstreuten sich die Mönche nach dem Dahinscheiden auch sofort. Allerdings war es zunächst ein Problem, genug Holz für die Einäscherung der Leiche zusammenzubekommen, da zu wenig Laien-Anhänger in der Gegend waren.
Nach kurzer Zeit trafen verschiedene Delegationen ein, die von dem Tod Siddhattha Gotamas gehört hatten. Unter diesen entbrannte dann der Streit um den rechtmäßigen Besitz an der Asche und den Knochen. Man wurde sich einig, indem Asche und Knochen aufgeteilt wurden. Gemäß der Legende wurde die Asche schließlich unter acht Erdhügeln beigesetzt.
Unter der Regentschaft des Maurya-Königs Ashoka (regierte ca. 268 v. Chr. - 232 v. Chr..) wurden sieben dieser Grabhügel wieder geöffnet und die Reliquien in 84.000 Stupas - hügelförmigen Symbolbauten aus Lehm oder Stein - im gesamten Reich des Ashoka verteilt. Um das bewerkstelligen zu können, wurden den Überresten wahrscheinlich Teile hinzugefügt.
Zudem deuten die Zahlen 8 und 84.000, die im Buddhismus symbolische Bedeutung haben, darauf hin, dass diese Angaben nicht wörtlich zu verstehen sind. Von den Stupas dieser frühen Zeit sind heute nur noch wenige erhalten. Zu diesen zählen jene in Piprawah (nahe Lumbini, dem Geburtsort Gotamas) und bei Vaishali (wo das 2. buddhistische Konzil stattfand).
In beiden Fällen wurden im Innerern zwar Kammern zur Aufbewahrung von Reliquien gefunden, die jedoch bereits vor langer Zeit geplündert worden waren. Die bekannteste und bedeutendste Stupa aus der Zeit König Ashokas ist die 'Große Stupa' von Sanchi.
Heute gibt es in Süd-, Ost- und Südostasien eine Vielzahl buddhistischer Heiligtümer, die für sich in Anspruch nehmen Überreste (z.B. einen Zahn oder Knochen) des Buddha Shakyamuni zu beherbergen. Hierzu gehören der Goldene Fels und die Shwedagon-Pagode in Myanmar oder der 'Zahn-Tempel' von Kandy auf Sri Lanka.

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